25 Jahre Jugendfeuerwehr Schüttorf

Am vergangenen Freitag eröffnete der Jugendfeuerwehrwart André Vernim die Feierlichkeiten anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Schüttorf. In der festlich geschmückten Fahrzeughalle begrüßte er die geladenen Gäste aus Politik, Verwaltung, der umliegenden Jugendfeuerwehren und die Eltern der Jugendfeuerwehrkinder. Besonders begrüßte Vernim die Bürgermeister der Samtgemeinde und der Stadt Schüttorf Manfred Windhaus und Jörn Tüchter, den Ordnungsamtsleiter Uwe Egbers, die Kreisjugendfeuerwehrwartin Anja Even, den Gemeindejugendfeuerwehrwart Gerwin Rademaker und die Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Samtgemeinderats Frau Dr. Daniela de Ridder sowie einige weitere Mitglieder des Samtgemeinderates. Auch zahlreiche Gäste aus den Reihen der Feuerwehr durfte André Vernim begrüßen. Den Kreisbrandmeister Uwe Vernim, den Gemeindebrandmeister und Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Isterberg Hermann Rademaker, den stellv. Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Ohne Torsten Buhr sowie den Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Schüttorf Simon Vernim. Unter den Gästen waren auch sieben ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus dem Gründungsjahr 1992.

André Vernim blickte auf 25 Jahre Jugendfeuerwehr zurück. Am 28.03.1992 wurde die Jugendfeuerwehr in Schüttorf mit 20 Mitgliedern unter dem damaligen Jugendwart Reinhard Eilers gegründet. Bis heute sind drei Gründungsmitglieder aktiv in der Ortsfeuerwehr Schüttorf tätig. Besonders hob er hervor, dass heute genau 30 Kameraden aus der Jugendfeuerwehr im aktiven Einsatzdienst der Ortsfeuerwehr sind. Das zeigt wie wichtig heute eine Jugendabteilung für den Nachwuchs in den Feuerwehren geworden ist.

In den letzten 25 Jahren konnte die Jugendfeuerwehr durchgängig 20 Mitglieder zählen, womit die Gesamtkapazität von 20 Jugendlichen in den ganzen Jahren gehalten werden konnte. Zudem eine lange Warteliste im Hintergrund zeugt von einer sehr guten Jugendarbeit der Jugendwarte und den Betreuern in den vergangenen Jahren.

Was zeichnet diese gute Arbeit aus? – Jugendfeuerwehr ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Mit Zeltlager, Fahrten, Besichtigungen und Dienstabenden wird den Jugendlichen eine Kontrastreiche Freizeitgestaltung geboten. Sie lernen Zusammenhalt und Kameradschaft. Durch Lob, Erfolgserlebnisse und Verantwortung werden die Jugendlichen selbstbewusster. Sie lernen Gemeinschaft, Rücksichtnahme und Nächstenliebe. All das ist was die Jugendfeuerwehr auszeichnet.

Vernim bedankte sich bei allen Beteiligten die diese Dinge den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, im Namen der ganzen Jugendfeuerwehr. Er bedankte sich bei den ehemaligen Jugendwarten, den Wehrführungen, Kameraden, Betreuern, Helfern und Ausbilder für 25 Jahre aktive Mitarbeit für die Jugendfeuerwehr und damit für den Nachwuchs, die auch in Zukunft für die Sicherheit der Bevölkerung sorgt.

André Vernim bedankte sich nach seiner Rede bei den damaligen Ortsbrandmeistern Uwe Vernim und Manfred Tibbe sowie die Jugendfeuerwehrwarte Reinhard Eilers und Jürgen Möller mit einem T-Shirt der Jugendfeuerwehr. Diese Männer haben die Jugendfeuerwehr im Jahre 1992 gegründet.

Anschließend gab Reinhard Eilers einen Rückblick auf die Gründung der Jugendfeuerwehr, der als erster Jugendfeuerwehrwart den Stein in den frühen 90er Jahren ins Rollen gebracht hat

Nach den Grußworten von Ortsbrandmeister Simon Vernim, dem Gemeindebrandmeister Hermann Rademaker, dem Stellvertretenden Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Ohne Torsten Buhr, der Kreisjugendfeuerwehrwartin Anja Even, den  Bürgermeistern der Samtgemeinde und Stadt Schüttorf Manfred Windhaus und Jörn Tüchter, der Bundestagsabgeordneten und Mitglied des Samtgemeinderates Dr. Daniela de Ridder sowie von Kreisbrandmeister und Gründungsvater Uwe Vernim wurde der offizielle Teil beendet und man ließ den Abend bei Gesprächen, kalten Getränken und einem Snack ausklingen.

Am Sonntag stellten sich die Jugendlichen dann mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vor. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten die Kinder die zahlreich erschienenen Besucher am Feuerwehrhaus. Mit Wasserspielen, einer Hüpfburg und einer Brandsimulationsanlage, wo sich die Kinder und natürlich auch Erwachsene mal bei der Brandbekämpfung mit einem Feuerlöscher behaupten konnten, war für Kinder in jedem Alter etwas dabei. Natürlich stellten wir auch unsere Einsatzfahrzeuge aus, was von vielen Interessenten genutzt wurden. Vorne durften Kinder einmal das Feuerwehrauto von Innen sehen, das eine oder andere Mal wurde auch mal das Martinshorn ausprobiert und viele Erwachsene machten sich ein Bild von der Masse an Technik und Gerätschaften hinten im Fahrzeug. Ein weiterer Besuchermagnet war die Jugendabteilung des DLRG, die ihr motorisiertes Rettungsboot mitgebracht haben, sowie die Jugendabteilung des DRK. In der Fahrzeughalle wurde durch die Eltern der Jugendfeuerwehrkids Kaffee und Kuchen verkauft, die am Ende des Tages restlos ausverkauft waren. Während zwei Übungen konnte die Jugendfeuerwehr ihren feuerwehrtechnischen Ausbildungsstand vor hunderten Zuschauern demonstrieren. Mit der Brandsimulationsanlage wurde ein kleiner Flächenbrand Simuliert. Mit Blaulicht und Martinshorn machten sich die Jugendlichen, unterstützt von einigen Betreuern,  mit dem Einsatzleitwagen, dem LF 20/16 und dem TLF 24/50 auf dem Weg zum Einsatzort. Routiniert wurden die kurzen Befehle des Gruppenführers umgesetzt und in kurzer Zeit ein Löschangriff mit drei C-Strahlrohren vorgenommen, um den Brand zu bekämpfen. Vielleicht sind nun einige Kinder auf dem Geschmack gekommen und wollen sich auch auf die Warteliste der Jugendfeuerwehr eintragen. Ab dem abgeschlossenen achten Lebensjahr dürfen sich interessierte Kinder auf die Warteliste eintragen lassen und bei Kapazität werden sie dann mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Gegen Abend leerte sich der dann der Platz der Feuerwehr zunehmend und man konnte ein erfolgreiches Fazit ziehen.

Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei der Bevölkerung für die sehr zahlreich erschienenen Besucher und freut sich auch auf eventuell neue Mitglieder.

Seitens der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr möchten wir uns auch bei allen Beteiligten bedanken, die tatkräftig bei dem Jubiläum geholfen haben, ohne die dieses erfolgreiche Wochenende nicht hätte stattfinden können.