Geschichte der Schüttorfer Feuerwehr

1929 wurde die Ortsfeuerwehr Schüttorf als Freiwillige Feuerwehr Schüttorf gegründet. Bis dahin hatte es eine Pflichtfeuerwehr gegeben, die zu Glanzzeiten über 200 Mitglieder hatte, weil jeder gesunde Bürger ab 16 Jahren zum Löschdienst verpflichtet war. Mit der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr wurden 60 Männer, größtenteils Sportler, nach militärischem Vorbild geschult.

Die Ausrüstung wurde stets erweitert. Der Zweite Weltkrieg machte jedoch alles zunichte. Mehrere Feuerwehrmänner waren gefallen oder kriegsversehrt. Das einzige Fahrzeug und zwei Tragkraftspritzen waren vor den Alliierten Truppen „in Sicherheit“ gebracht worden. Keines dieser Geräte tauchte je wieder auf. Mit jungen Männern war zwar schnell ein personeller Wiederaufbau geglückt, die Ausrüstung konnte aber nur schleppend erweitert werden.

Die stetige Entwicklung der Infrastruktur brachte auch der Feuerwehr immer neue Aufgaben. So müssen heute 7 Feuerwehrfrauen und 66 Feuerwehrmänner insgesamt 12 Fahrzeuge und deren Ausrüstung sicher beherrschen, um in jedem Notfall gezielt eingesetzt zu werden. Dabei gibt es in Schüttorf keinen hauptamtlich angestellten Feuerwehrmann. Der Feuerwehrdienst ist immer noch freiwillig, nach dem Motto der Feuerwehr:

GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR

Die Bilder unten zeigen u.a.:
Das Feuerwehrhaus an der Geiststraße, 1966 (heute: Schüttorfer Loch)
Brand Geschäftshaus „Lekkerland und Wilmink“, 1975
Brand der Gaststätte „Waldschlößchen“ Neujahrsnacht, 1992
Fahrzeuge der OF Schüttorf vor dem historischen Rathaus, 1998
Brand einer Scheune in Suddendorf

Quelle: Feuerwehr-Archiv und Rainer Harmsen