F3Y Kellerbrand – Bewohner werden durch Rauchmelder gewarnt

Datum: 11. Dezember 2018 
Alarmzeit: 23:54 Uhr 
Dauer: 2 Stunden 6 Minuten 
Art: Brand  
Einsatzort: Ulmenstraße 
Mannschaftsstärke: 29 
Fahrzeuge: ELW, LF 20/16, DLK 23/12, TLF 24/50, RW, LF 8/6, MZF 


Einsatzbericht:

Rauchmelder retten Familie vermutlich das Leben – erst durch Rauchmelder wurden die Bewohner auf das Feuer aufmerksam

Kurz vor Mitternacht wurden wir zu einem Kellerbrand in die Ulmenstraße alarmiert. Noch bevor die ersten Fahrzeuge ausgerückt sind, kam über die Leitstelle die Mitteilung, dass sich noch mehrere Personen im Haus befinden. Umgehend rückten wir mit einem erweiterten Löschzug aus.

Entgegen der ersten Meldung befanden sich bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte glücklicherweise keine Personen mehr im Gebäude. Es drang dichter Rauch aus der Eingangstür. Der erste Angriffstrupp konnte unter schwerem Atemschutz den Brandherd im Keller schnell lokalisieren. Eine Waschmaschine ist in Brand geraten und das Feuer breitete sich bereits auf den Trockner aus. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und rasch gelöscht werden. Weitere Trupps unter Atemschutz halfen bei der Bergung der Maschinen und bei der Kontrolle weiterer Räume im Erdgeschoss und im ersten Stock. Mithilfe zweier Überdruckbelüfter wurde das Haus vom Brandrauch befreit. Im Keller entstand enormer Brandschaden. Der Rauch zog durch das komplette Wohnhaus, welches zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr bewohnbar ist.

Zwei Personen wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung.

Wären die Bewohner nicht durch Rauchmelder rechtzeitig gewarnt worden, wäre ein eigenständiges Verlassen des Gebäudes vermutlich nicht mehr möglich gewesen.

Neben der Feuerwehr waren zwei Rettungswagen und die Polizei vor Ort.