Türöffnung/Drehleiteranforderung durch Rettungsdienst

Ein weiteres Einsatzspektrum der Ortsfeuerwehr Schüttorf sind Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes. Werden Personen hinter verschlossener Tür vermutet oder verschlossene Türen versperren dem Rettungsdienst generell den Zugang zum Patienten, rücken wir mit einem einfachen Rüstzug bestehend aus KdoW, Rüstwagen und Drehleiter  zum Einsatzort aus um die Tür mit Spezialwerkzeug zu öffnen. Zusätzlich werden wir auch zur Trageunterstützung gerufen, wenn das Personal des Rettungsdienstes für den Abtransport eines Patienten aus Räumlichkeiten nicht ausreichend ist oder der Weg durch ein Treppenhaus  ausfällt, transportieren wir Patienten mit unsere Drehleiter aus dem Gebäude.

Der Kdow

Der Kdow rückt, wie bei allen Einsätzen im Stadtgebiet, immer als erstes Fahrzeug aus. Werktags ist dieser bis späten Nachmittag mit einer Person besetzt, sodass die Ausrückezeiten dieses Fahrzeuges auf ein Minimales reduziert wird. So ist es möglich, vor Eintreffen der weiteren Kräfte eine Erkundung vor Ort durchzuführem. Somit kann zügig, nach Eintreffen der weiteren Fahrzeuge, mit den Maßnahmen begonnen werden.

 

 

 

 


Der Rüstwagen

Auf dem Rüstwagen sind alle Materialien für technische Hilfeleistungen verlastet. Unter anderem auch ein Türöffnungsrucksack mit Spezialwerkzeug um diverse Schließmechanismen an Türen und Fenstern zu öffnen. In vielen Fällen können wir Türen schadenfrei öffnen, oder es muss lediglich nur ein Schloss ausgetauscht werden. Außerdem gehört zur Ausrüstung dieses Fahrzeuges auch eine Schleifkorbtrage, diese Dient zum Transport von Patienten aus schwierigen örtlichen Gegebenheiten, außerdem kann diese mithilfe von Gurten an dem Korb der Drehleiter hängend befestigt werden.

 

 

 

 


Die Drehleiter

Die Drehleiter dient hauptsächlich zur Rettung von Personen aus Höhen. Auf dem Korb kann eine Trage montiert werden, somit werden Patienten schonend durch Fenster oder Balkontüren liegend aus Obergeschossen aus ihren Wohnungen befördert. Dies ist oft der Fall, wenn ein Transport durch Treppenhäuser zu gefährlich, gar nicht möglich ist oder der Zustand des Patienten dieses nicht zulässt.